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GALATEA
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Vom Alpha gestohlen

Als Mara von dem mysteriösen Werwolf Alpha Kaden aus ihrem behüteten Purity Rudel entführt wird, findet sie sich in einem gefährlichen Konflikt zwischen erbitterten Rivalen wieder.

Doch düstere Geheimnisse über Kadens Familie werden aufdeckt, ist sie vielleicht die Einzige, die einen bösen Fluch brechen kann… und plötzlich findet Mara Verbündete – und eine Romanze – wo sie es am wenigsten erwartet.

Altersfreigabe: 18+

Original-Autorin: Midika Crane

 

Vom Alpha gestohlen von Midika Crane ist jetzt in der Galatea-App zu lesen! Lesen Sie die ersten beiden Kapitel unten oder laden Sie Galatea herunter, um das ganze Erlebnis zu genießen.

 


 

Die Galatea-App wurde von BBC, Forbes und The Guardian als die heißeste App für explosive neue Romance, Science Fiction & Fantasy Romane ausgezeichnet.
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1

MARA

Ich ziehe den Rand des Vorhangs langsam vom Fenster zurück und schaue auf die Straße hinaus.

Es wird dunkel, der Mond beleuchtet den menschenleeren Bürgersteig.

Für jedes andere Auge könnte die Szene harmlos erscheinen – fast schon friedlich. Alle Häuser sind dunkel, die Vorhänge zugezogen. Ihre Haustüren sind verschlossen und ihre Kinder sind sicher drinnen.

Aber alle sind in höchster Alarmbereitschaft, wie jede Nacht.

Ich seufze tief, mein Atem beschlägt das Glas vor mir.

Ich wische mit meinem Ärmel darüber, damit ich wieder sehen kann. Jedoch gibt es rein gar nichts zu sehen.

Wie immer, denn im Gegensatz zu anderen Rudeln hört hier nachts alles Leben auf den Straßen auf.

Warum? Weil mein Werwolfrudel, das Purity Rudel, Angst vor dem Vengeance Rudel hat.

Vielleicht nicht unbedingt vor dem Vengeance Rudel, aber vor ihrem Anführer, Alpha Kaden.

In den letzten zwanzig Jahren hat er das Gleichgewicht zerstört, das wir in unserem Rudel zwischen Gleichberechtigung und Aufsässigkeit hergestellt hatten.

Er hat uns alles genommen. Insbesondere unsere Freiheit.

Unser Rudel wird von anderen Wölfen nicht gerade gemocht.

Es liegt zentral im Rudel-Viertel, auf der kühleren Seite des Äquators.

Umgeben von einer dicken Mauer, die uns sicher halten soll, sind wir in unserer kleinen Welt der Religion und des Friedens geschützt.

Kaden stört unsere Welt, wenn er in unser Territorium eindringt.

Er hat viele unschuldige Mädchen aus unserem Rudel entführt.

Obwohl niemand weiß, was mit ihnen geschehen ist, glauben viele, dass er sie tötet oder an seine Rudelmitglieder verkauft, die in den Augen des Purity Rudels die gleiche Ungnade verdient haben.

Vielleicht macht er ein Geschäft daraus. Wir wissen es nicht genau. Er tötet auch unsere Kriminellen.

Jeder, der gegen das Gesetz verstößt, ist Sache des Discipline Rudels.

Aber jeder, der tötet, ist Alpha Kadens Sache. Das hat er deutlich gemacht.

„Mara, geh da weg!“

Meine Mutter zieht mich an der Schulter vom Fenster zurück.

Ich stolpere rückwärts, als meine Mutter wütend den Vorhang wieder zuzieht.

Sie dreht sich zu mir um, die Hände in die Hüften gestemmt.

Ich liebe meine Mutter, aber manchmal übertreibt sie es mit ihrer Fürsorge.

Sie hat ihr Leben im Glauben an nur eine Sache gelebt: Der Mond ist unser Retter und wird es immer sein.

Sie glaubt, dass die Göttin alles kontrolliert, was wir tun, und unsere Zukunft durch eine Art von unerklärlicher Magie bestimmt.

Obwohl ich in diesem Rudel aufgewachsen bin, glaube ich nicht daran. Ich respektiere es aber.

In der Schule brachten sie uns einen kleinen Sprechgesang bei, um die Angst vor Alpha Kaden in uns wach zu halten:

Verschließt eure Türen sicher.

Macht eure Vorhänge zu, jede Nacht.

Schaut nicht raus, sonst entdeckt er euch.

Lebt immer in totaler Angst.

Selbst wenn du deinen Gefährten dafür opfern musst.

Lass Alpha Kaden nicht dein Schicksal besiegeln.

Selbst meine Mutter lebt nach diesen Vorsätzen.

„Mutter, es ist alles in Ordnung“, versichere ich ihr. „Keiner hat mich gesehen.“

Sie seufzt und fährt sich mit der Hand über das Gesicht. Der Stress hat ihr tiefe Falten ins Gesicht gemeißelt.

Sie weiß manchmal nicht, wie sie mit mir umgehen soll – vor allem, wenn ich immer wieder gegen ihre strengen Regeln verstoße.

Ich mache das nicht absichtlich, aber meine Neugierde verlockt mich einfach dazu.

„Unsere Nachbarn könnten dich gesehen haben“, beharrt sie. „Du weißt, was sie in der Kirche über dich sagen, Mara. Sie tun so, als sei ich eine schreckliche Mutter.“

Ich verdrehe genervt die Augen.

„Und was, wenn Kaden dich gesehen hat?“, fragt sie streng.

„Woher soll ich wissen, ob Kaden mich gesehen hat? Ich weiß ja gar nicht, wie er aussieht”, erwidere ich und meine Stimme hebt sich.

Mutter kneift wütend ihre Augen zusammen.

Sie hasst den Gedanken, dass ich etwas über Kaden wissen könnte.

Dabei habe ich nicht den blassesten Schimmer, wie er aussieht. Er könnte mir auf der Straße begegnen, und ich würde ihn nicht erkennen.

Mutter erzählt mir nie etwas über Kaden, aber ich schnappe von den anderen Mädchen in der Schule immer mal wieder etwas auf.

Wenn ich Glück habe, kann ich herausfinden, ob er in letzter Zeit jemanden getötet hat oder nicht.

Manchmal, wenn Mutter und Vater denken, dass ich schon schlafe, schleiche ich mich hinunter und belausche sie. So habe ich herausgefunden, dass in der Stadt Mädchen verschwunden sind.

„Mara, bitte. Sei nicht so widerspenstig“, bittet Mutter verzweifelt.

Ich verschränke die Arme vor der Brust.

Es wäre untertrieben zu sagen, dass ich es satt habe, mich jede Nacht in meinem Zimmer zu verkriechen.

Ich habe es längst aufgegeben, abends noch Freunde zu treffen.

Ich bin nur noch einen Katzensprung von meinem Schulabschluss entfernt, aber das bedeutet nicht, dass die Regeln meiner Mutter gelockert werden.

Für sie scheint es das wichtigste in der Welt zu sein, einen Gefährten für mich zu finden.

Es ist essentiell in unserer Kultur, als junger Werwolf einen Gefährten zu finden.

Allein im letzten Monat habe ich mehr jungen Männern die Hand geschüttelt, als ich zählen kann.

„Alles in Ordnung hier drin?“. Ich drehe mich um, als ich höre, wie sich die Haustür öffnet und mein Vater von draußen reinkommt.

Draußen hat es anscheinend geregnet, doch ich kann mich nicht daran erinnern, vom Fenster aus Regen gesehen zu haben.

Er zieht seinen klatschnassen Mantel aus und legt ihn auf den Küchentisch.

Unser Haus ist nicht sehr groß, was es noch schlimmer macht, dass ich die meiste Zeit hier drin verbringe.

Meine Eltern führen ein einfaches Leben, wie es sich die Mondgöttin wünschen würde.

Ich bin kein Freund von materialistischem Luxus, aber manchmal fühle ich mich doch ein wenig beraubt.

„Nichts…“

„Ich habe unsere Tochter erwischt, wie sie schon wieder aus dem Fenster geschaut hat“, unterbricht mich meine Mutter.

Ich starre sie an. Sie scheint mich immer in Schwierigkeiten mit Vater bringen zu wollen.

Mein Vater sieht mich stirnrunzelnd an.

„Kaden wird schon nicht da draußen sein“, protestiere ich. „Du übertreibst total mit deiner Panikmacherei.“

Ich sehe, wie der Blick meines Vaters zu meiner Mutter wechselt.

Er deutet mit dem Kopf an, dass sie gehen soll, weil er weiß, wie leicht sie und ich uns in die Haare kriegen.

Als sie weg ist, setzt er sich mit mir auf die Couch.

„Du kennst doch die Tochter der Nachbarn? Mandy, nicht wahr?“

„Milly“, korrigiere ich ihn.

Vater nickt. „Kaden hat sie letzte Woche entführt. Er hat sie direkt aus ihrem Bett verschleppt, und seitdem wurde sie nicht mehr gesehen.“

Meine Augen weiten sich vor Überraschung.

Milly? Sie ist ein Jahr älter als ich, und um ein Vielfaches attraktiver.

Die Tatsache, dass sie ausgewählt wurde, um Teil von dem zu sein, was auch immer Kaden tut, überrascht mich nicht im Geringsten.

„Warum erzählst du mir das?“ frage ich ihn.

Ich bleibe gerne auf dem Laufenden zu sein, aber ich habe nicht erwartet, dass mein Vater das auch will.

„Ich habe Angst, dass er auch dich mitnehmen könnte. Jeden Morgen habe ich Angst, in dein Zimmer zu kommen, nur um festzustellen, dass er dich in der Nacht entführt hat.“

Ich schüttle protestierend den Kopf. Die Wahrscheinlichkeit, dass ich entführt werde, ist extrem gering.

Wenn er ein Mädchen aus einer Nachbarschaft entführt hat, kommt er normalerweise für mindestens einen Monat nicht dorthin zurück.

Es ist eine Art von Spiel, die er gerne mit Menschen spielt.

Er lullt uns in ein falsches Gefühl der Sicherheit ein, bis er seine Taktik überraschend ändert und uns alle in ein riesiges Durcheinander stürzt.

Vater nimmt meine Hand und sieht mir in die Augen.

Will Vater jetzt etwa, dass ich mit ihm bete? „Wir alle fragen uns, warum er das tut, Mara. Ich verspreche dir, wir werden es herausfinden und ihn so schnell wie möglich aufhalten.“

Er drückt leicht meine Hand.

Vater leitet die örtliche Kirche. Ich gehe also davon aus, dass er nicht unbedingt die besten Chancen hat, Kaden aufzuhalten.

Der Mann, vor dem wir uns so sehr fürchten, ist der Alpha eines Rudels, das für seine Erbarmungslosigkeit berüchtigt ist.

Nach dem Großen Krieg, der die Rudel über das Land verstreute, haben sich neue Gesellschaftsformen und Moralvorstellungen heraus entwickelt.

Jedes Rudel wurde nach seiner Grundüberzeugung benannt und sollte den Frieden mit seinen Nachbarn wahren. Das System hatte über viele Jahrhunderte Erfolg.

Da jedoch alle Rudel auf Fairness und Gleichheit gegründet sind, brauchte es nur ein Rudel, das aus der Reihe tanzte, um die Ruhe aller zu zerstören.

Das war das Vengeance Rudel.

„Alles wird gut werden“, versichere ich ihm. „Alpha Rylan wird die Dinge schon in Ordnung bringen.“

Das zaubert ein Lächeln auf die Lippen meines Vaters. Rylan ist unsere einzige Hoffnung, dieses Leiden zu beenden. Wenn er es nicht schafft, haben wir keine Chance.

Ich ziehe mich in mein Zimmer zurück und beschließe, direkt ins Bett zu gehen.

Als ich den Raum betrete, werde ich von Kälte getroffen. Normalerweise ist es hier drin nicht so kalt.

Ich schalte mein Licht ein und schaue nach, woher die Kälte kommt.

Der Raum ist winzig, mit einem einfachen Kleiderschrank, einem Schreibtisch und einem Bett. Nichts Besonderes oder Extravagantes.

Der Grund für die Kälte im Zimmer offenbart sich im Handumdrehen: : mein Fenster ist weit offen. Das ist seltsam, denn es ist nie so weit geöffnet. Niemals.

Meine Mutter würde mich umbringen, wenn sie sehen würde, dass mein Vorhang mitten in der Nacht zurückgezogen ist.

Ich würde sicher Hausarrest bekommen, wenn sie das wüsste.

Als ich jünger war, hat sie sogar angefangen, mich von der Schule nach Hause zu begleiten, nachdem ich einmal draußen mit meinen Freunden gespielt habe, bis die Sonne unterging.

Vorsichtig gehe ich zum Fenster.

Ich höre das Prasseln des Regens auf der Straße.

Ein Gewitter zieht auf, begleitet vom fernen Grollen des Donners. Je eher ich das Fenster zumache, desto besser.

Ich schließe schnell das Fenster und gehe zurück in mein Zimmer.

Ein plötzlicher Regenschauer schlägt gegen das Glas und lässt mich erschrocken zusammenzucken. Ich habe Donner und Blitz schon immer gehasst…

“Ich muss mich einfach beruhigen und schlafen gehen“, sage ich mir, während ich die Vorhänge zuziehe. Ich lasse diese Milly-Situation zu sehr an mich heran.

Ich ziehe mein Haarband ab und betrete mein Badezimmer. Vielleicht kann ich diese ganze Angst ja mit einer heißen Dusche wegspülen.

Ich drehe das Wasser so heiß wie möglich auf und ziehe alle meine Sachen aus.

Ich trete unter den Duschkopf und werde in eine andere Welt versetzt – eine Welt, in der ich nicht ständig auf die Regeln anderer Leute hören muss.

Wo meine Eltern nicht jede Entscheidung diktieren, die ich treffe.

Ich lehne meinen Kopf gegen die Fliesen.

„Vielleicht bin ich für das Freedom Rudel bestimmt“, murmele ich vor mich hin. „Ein Rudel, in dem ich tun kann, was ich will.“

Ich denke gerade darüber nach, wie dumm ich wahrscheinlich klinge, als ein Schatten über mein Blickfeld huscht.

Überrascht reiße ich den Kopf hoch. Ich spähe aus der Dusche und schaue mich vorsichtig um.

Nichts.

Ich komme mir jetzt noch lächerlicher vor.

Ich steige aus der Dusche und drehe das Wasser hinter mir ab.

Während ich mein Handtuch um meinen Körper wickele, versuche ich, alle paranoiden Gedanken aus meinem Kopf zu verdrängen.

Der Schatten war wahrscheinlich nur ein Hirngespinst. Ich bin bekannt dafür, eine lebhafte Phantasie zu haben.

Unter normalen Umständen verschwende ich praktisch nie einen Gedanken an Kaden.

Ich bin mir der Bedrohung, die er für mich und meine Familie darstellt, durchaus vollkommen bewusst, aber ich würde nicht soweit gehen, zu sagen, dass ich Angst vor ihm habe.

Doch heute Abend läuft mir aus irgendeinem Grund ein Schauer über den Rücken, der meine Gedanken durcheinander wirbelt.

Nur mit meinem Handtuch bekleidet, stehe ich vor dem Spiegel und begutachte mich selbst.

Ich sehe so ziemlich wie jedes andere Mitglied des Purity Rudels aus.

Mein Haar sieht braun aus, wenn es nass ist, aber es ist eigentlich ein dunkles Blond.

Meine blauen Augen sind vielleicht etwas stumpfer als die der meisten Menschen.

Meine Haut ist blasser, und meine Wangen haben kaum Farbe.

Das müssen die Gründe sein, warum sich kein Junge mit mir verabreden wollte. Es gibt immer bessere Alternativen.

Ich liebe mich aber trotzdem. Ich habe gar keine andere Wahl.

Ein lautes Donnern von draußen lässt mich vor Schreck aufschreien.

Ich danke der Mondgöttin, dass die Vorhänge die grellen Blitze ausblenden.

Ich trockne mich ab und gehe zurück in mein Zimmer, wo ich schnell meinen Schlafanzug anziehe.

Dann mache ich das Licht aus und hüpfe direkt ins Bett, die Decke bis zum Kinn gezogen.

Ich möchte einfach schlafen, bis dieser verdammte Sturm vorbei ist und den morgigen Tag ohne gruselige Gedanken an Kaden beginnen.

Aber je mehr ich versuche, es mir im Bett bequem zu machen, desto schwieriger scheint es, ihn aus meinen Gedanken zu verbannen.

Überall um mich herum bilde ich mir seltsame Gestalten ein.

Als das Prasseln des Regens gegen mein Fenster mich endlich in den Schlaf zu wiegen beginnt, presst sich plötzlich eine Hand auf meinen Mund.

Ich habe nie etwas über Selbstverteidigung gelernt und habe keine Ahnung, wie ich auf diese Situation reagieren soll.

Ich schwinge meine Arme wild um mich, kann mich aber nicht aus diesem festen und fremdartigen Griff befreien.

Ich wehre mich, so gut ich kann. Ich schreie so laut ich kann, und doch scheint meinem Mund kein Ton zu entweichen.

Ich trete wild um mich, als ich aus dem Bett gezogen werde. Ich spüre, wie jemand Druck auf meinen Hals ausübt, und für eine Sekunde denke ich, dass ich gleich ersticke.

Ich werde sicherlich nicht kampflos aufgeben!

Meine Beine sind die einzigen Waffen, die ich habe.

Ich schlage um mich und versuche, die Knöchel meines Entführers zu treffen. Aber jedes Mal verfehle ich und treffe mit meinen nackten Füßen nur Luft.

„Beruhig’ dich. Das alles wird bald vorbei sein.“

Diese sanfte Männerstimme ist das Letzte, was ich höre, bevor ich völlig ohnmächtig werde.

 

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2

MARA

Ganz langsam komme ich zu mir und öffne meine Augen.

Um mich herum ist alles in Dunkelheit getaucht, was mich für einen Moment aus dem Gleichgewicht bringt.

Ein Schmerz schießt durch meinen Hinterkopf und lässt grelle Farben durch mein Blickfeld schießen.

Wo bin ich?

Ich merke, dass ich an etwas gefesselt bin, und die Fesseln schneiden mir schmerzhaft in die Handgelenke. Ich atme tief durch und versuche, meine Gedanken zu sammeln.

Ich habe riesige Schmerzen, aber es bringt nichts, sich damit aufzuhalten.

Ich wurde entführt. So viel weiß ich.

Von wem und warum kann ich noch nicht ganz nachvollziehen.

Ich habe eine leise Ahnung, wer das getan hat, aber ich will nicht darüber nachdenken.

Wenn ich wirklich von ihm gefangen wurde, dann mag ich mir gar nicht ausmalen, welche Konsequenzen das haben könnte.

Mir schlägt das Herz bis zum Hals, weil alle meine größten Ängste wahr zu werden scheinen. Und ich kann nichts dagegen tun.

Es ist stockdunkel, aber ich fühle, dass ich in einem sehr kalten Raum auf einem Stuhl sitze.

Ich versuche, mich auf meine Umgebung zu konzentrieren, aber mein innerer Wolf beginnt sich zu regen.

Ich spüre, dass mich jemand beobachtet.

Ich ziehe ein wenig fester an den Fesseln, aber sie bewegen sich keinen Millimeter.

Ich sitze fest, sogar meine Füße sind an den Stuhlbeinen festgebunden. Es gibt keine Möglichkeit, mich zu befreien. Ich muss wohl oder übel warten.

Wenn ich ruhig bleibe, fällt mir vielleicht ein Weg ein, wie ich hier rauskomme.

Dann höre ich Schritte. Ich erstarre und mir läuft ein Schauer über den Rücken. Hier ist noch jemand mit mir in diesem Raum. In diesem Moment. Die Schritte sind der unwiderlegbare Beweis.

Ich bleibe absolut still.

Ich höre genau auf die Schritte und versuche abzuschätzen, woher das Geräusch kommt und wo sich diese Person im Raum befindet.

Wer auch immer es ist, er ist mir ganz nahe. Ich kann ihn fühlen und hören.

Ich atme tief ein und schließe die Augen.

Ich überlege, ob ich etwas sagen soll, aber das bringt mich hier nicht raus.

Wer auch immer mich entführt hat, hat einen Grund dafür… Ich muss nur herausfinden, was dieser Grund ist.

Ich denke gerne, dass ich ziemlich schlau bin. Ich war schon immer diejenige im Rudel, die sich Dinge überlegt, bevor ich sie tue.

Aber im Moment kann ich keinen klaren Gedanken fassen. Verzweifelt denke ich darüber nach, wie ich mich aus den Fängen meines Entführers befreien kann.

Eine tiefe Stille füllt den Raum.

Die Schritte sind verstummt, und ich spüre, wie mein Herz wieder schneller schlägt.

Mir ist ganz übel von der Art und Weise, auf die hier mit meinen Sinnen gespielt wird.

Direkt aus meinem Bett entführt zu werden war schrecklich, aber zu wissen, dass jemand mich beobachtet und ich ihn nicht sehen kann… ich möchte mich übergeben bei dem Gedanken.

Ich fühle mich furchtbar allein ; die unerträgliche Stille lastet auf meinen Schultern.

„Verschließ deine Türen“, flüstert eine leise Stimme in mein linkes Ohr.

Ich zucke zusammen, reiße meinen Kopf herum, um zu sehen, wer hinter mir ist, sehe aber nur schwarze Leere.

Die Stimme ist schockierend fremd.

„Verschließ sie fest „, flüstert die Stimme wieder, diesmal in mein rechtes Ohr.

Die Stimme ist eine Männerstimme. Sie ist weich und rau, wie nichts, was ich zuvor gehört habe.

Wer auch immer dieser Entführer sein mag, ich kenne ihn nicht. Zumindest nicht persönlich.

„Mach deine Vorhänge zu“, fängt die Stimme wieder an, dieses Mal direkt vor meinem Gesicht. „Jede Nacht.“

Ich zapple in meinen Fesseln und drücke meine Augen fest zu.

Die Angst hat meinen ganzen Körper verzehrt, hat alle Vernunft verjagt. Mein einziger Wunsch ist, von hier zu entkommen.

Ein Finger wird über meine Wange gezogen.

Die Berührung ist weich, und doch steckt Druck dahinter.. Es fühlt sich an wie die Berührung eines glatten Lederhandschuhs.

„Schau nicht raus, sonst entdeckt er dich“, fährt die Stimme fort, die jetzt weiter weg klingt.

Ich möchte vor Angst schreien. Ich will um mich schlagen. Ich möchte weglaufen.

Aber ich bin wie versteinert. Ich kann mich nicht bewegen. Ich bezweifle, dass ich es könnte, selbst wenn ich ohne Fesseln hier stehen würde.

Die Schritte kommen näher, bis sie direkt vor mir verklingen.

Mir rutscht das Herz in die Hose.

Dieser Mann, wer immer er ist, könnte mich sofort töten. Er könnte mich umbringen und ich könnte nichts tun, um ihn aufzuhalten.

„Lebe immer in totaler Angst.“

Ich keuche auf, als ich seinen warmen Atem auf meinem Gesicht spüre. Er ist mir unglaublich nahe.

Plötzlich dämmert es mir durch meinen Schock hindurch, was er da singt.

Diese weiche, furchterregende, melodische Stimme sagt genau das Gedicht auf, das mir über die Jahre von meinen Eltern und Lehrern eingebläut wurde.

„Selbst wenn das bedeutet, dass du deinen Gefährten opfern musst“, lallt die Stimme, die jetzt allerdings von hinten kommt.

Ich kann seinen Atem an meinem Hals spüren. Gespenstisch streicht er über meine Haut.

Dann lösen sich auf einmal die Fesseln an meinen Armen.

Ich bin fassungslos und weiß nicht, wie ich reagieren soll.

„Lass Alpha Kaden nicht dein Schicksal besiegeln…“

Ich beuge mich hinunter, meine klammen Finger kämpfen mit den Seilen und versuchen, die dicken Knoten um meine Knöchel zu lösen.

Mein einziger Wunsch ist es, so schnell wie möglich von hier wegzukommen; weg von wem auch immer, der hier ein übles Spiel mit mir treibt.

Zweifellos genießt er es, mich ums Überleben kämpfen zu sehen, aber ich werde ihm keine weitere Genugtuung verschaffen.

Sobald beide Knoten gelöst sind, springe ich auf und renne los, die Hände ausgestreckt, falls ich gegen eine Wand stoße.

Ich kann immer noch nichts sehen, fürchte aber, dass ich mich ein schreckliches Ende erwartet, wenn ich mich nicht schnell bewege.

Wenig später ertaste ich eine Wand.

Die Tapete fühlt sich unter meinen Fingerspitzen samtig an, verglichen mit dem kalten, harten Beton unter meinen Füßen.

Ich lehne meine Stirn dagegen und versuche, mich zu orientieren.

„Du kannst nicht vor etwas fliehen, das du nicht sehen kannst“, sagt die Stimme des Mannes direkt hinter mir.

Diesmal schreie ich wirklich. Ein lauter, schriller Schrei, während ich meine Hände ausstrecke. Aber da ist nichts.

Bin ich verrückt geworden?

Ich stolpere nach rechts und halte mich mit der Hand an der Wand fest.

Ich muss einen Weg hier raus finden. Das Lachen, das vom anderen Ende des Raums kommt, bereitet mir Kopfschmerzen.

„Ist das ein Spiel für dich?“, schreie ich.

Ich bin mir nicht sicher, ob mein Entführer mich überhaupt sehen kann.

Er muss es können, denke ich, wenn er die ganze Zeit weiß, wo ich bin.

Natürlich ist dies ein Spiel – ein krankes, verdrehtes Spiel, das von einem ebenso kranken und verdrehten Mann betrieben wird.

Ich gehe weiter, bis ich die glasige Oberfläche einer Fensterscheibe unter meiner Hand spüre.

Ein Anflug von Hoffnung durchflutet mich, aber ich muss einen klaren Kopf bewahren.

Mein Entführer würde mich nie so einfach entkommen lassen. Es gibt bestimmt einen Haken.

Aber das ist ein Risiko, das ich eingehen muss. Ich habe keine andere Wahl.

Ich schlage mit den Händen gegen das Glas, aber es zerbricht nicht. Es verbiegt sich nur unter meinen wiederholten Schlägen.

Ich falle auf meine Knie. „Warum bin ich hier?“ frage ich in die Dunkelheit.

Gerade als die Worte meinen Mund verlassen, flackert ein Licht auf und blendet mich.

Ich bedecke meine Augen, bis sie sich anpassen können. Ich war so lange in der Dunkelheit.

Nachdem ich ein paar Mal geblinzelt habe, sehe ich langsam, was um mich herum ist.

Der Raum, in dem ich bin, ist größer, als ich erwartet habe. Der Stuhl, an den ich gefesselt war, steht genau in der Mitte.

Und auf diesem Stuhl sitzt ein Mann.

Ich kann nicht viel von ihm sehen. Er trägt eine Art Kapuze, die sein Gesicht überschattet.

Der Rest seiner Kleidung ist ganz aus schwarzem Leder, aber ich kann trotzdem sehen, dass er ein großer Mann ist, mit einem kräftigen Körperbau.

Meinen Entführer zum ersten Mal so vor mir zu sehen, ist nervenaufreibend. Ich habe schreckliche Angst, aber auch den Drang, auf ihn zuzurennen und ihn anzugreifen.

Er macht es sich bequem und zwirbelt ein Stück Seil in seinen behandschuhten Händen.

Wohl das gleiche Seil, das benutzt wurde, um mich an den Stuhl zu fesseln.

„Willst du wissen, warum ich immer nur Mädchen aus dem Purity Rudel nehme?“, fragt er.

Seine Stimme ist weich und sanft, dennoch höre ich jedes Wort. Ich ignoriere seine Frage und stelle meine eigene.

„Bist du Alpha Kaden?“

„Mein Ruf eilt mir voraus“, gackert er. „Aber du bist ein kluges Mädchen. Beantworte meine Frage. Warum habe ich es auf Mädchen aus dem Purity Rudel abgesehen?“

Ich habe keine Zeit, mir eine kluge Antwort auszudenken, also platze ich mit dem ersten, was mir einfällt, heraus.

„Weil du ein Feigling bist.“

Er gluckst amüsiert, wirft sich das Seil lässig über die Schulter und steht auf.

Ich beobachte nervös, wie er sich mir nähert. Er scheint fast über den Boden zu schweben, so sanft sind seine Schritte. Ich drücke mich mit dem Rücken so weit wie möglich an die Wand.

„Das hat nichts damit zu tun, ein Feigling zu sein. Und bevor du fragst: Das ist kein Rachefeldzug gegen euren Alpha. Er ist ein ziemlich sympathischer Mann“, sagt er mir.

Er steht jetzt über mir, den Kopf nach unten zu mir geneigt. Aber ich kann immer noch nicht durch den Schatten sehen, der sein Gesicht verdeckt.

Er faltet die Hände über der Stirn.

„Ich hasse sympathisch.“ Er kniet sich vor mich, um auf gleiche Höhe zu kommen, und mein Atem schnürt mir die Kehle zu.

Ich hasse es, dass er in meiner Nähe ist.

Und ich hasse es, nicht den Mumm zu haben, ihn zu verprügeln und zu verletzen.

„Ich entführe Mädchen aus dem Purity Rudel, weil sie schwach und erbärmlich sind und an irgendein schwachsinniges Wesen glauben, das im Himmel lebt“, erzählt er mir.

Das ist es also. Irgendwie habe ich nichts anderes von ihm erwartet. Ich starre ihn trotz meiner Angst so grimmig wie möglich an.

„Um ehrlich zu sein, finde ich es amüsant“, antwortet er und lacht.

Ich möchte ihn ohrfeigen, weil er so etwas sagt, aber ich bin mir nicht einmal sicher, ob er ein Gesicht hat. Und das macht mir am meisten Angst.

„Also, was… bin ich jetzt dein Haustier? Oder willst du mich an eines deiner anderen verzweifelten Rudelmitglieder verkaufen?“ frage ich wütend.

Ich wollte noch nie jemandem so sehr wehtun wie diesem Mann.

Wie konnte er mir so etwas antun? Oder irgendjemand anderem, wo wir schon dabei sind?

Er hat mein Leben zerstört, bevor ich überhaupt die Chance hatte, es zu leben.

„Du wirst nicht das gleiche Schicksal wie die anderen Mädchen teilen. Sei versichert, dass du mein Rudel nicht einmal sehen wirst, so wie die anderenes getan haben. Nein, ich habe da eine andere Idee.“

Er sagt dies langsam, als ob ich eine Wahl in dieser Angelegenheit hätte.

„Ich beobachte dich schon seit einiger Zeit“, sagt er. „Ich weiß, dass du normalerweise keine Angst vor mir hast.“ Er faltet seine Hände. „Obwohl du das in diesem Moment vielleicht tust… „

Ich entscheide mich endlich, es zu versuchen. Ich stürze mich auf ihn und versuche, ihn auf irgendeine Weise zu verletzen.

Aber er packt mich einfach, bevor ich etwas tun kann.

Meine Haut berührt für mehrere lange Sekunden sein Leder, während er mich an den Handgelenken festhält, dann wirft er mich mühelos fort, als wäre ich ein Stück Müll.

Ich lande hart auf dem Boden und krümme mich vor Schmerzen zusammen.

„Du bist angriffslustig“, bemerkt er trocken. „Bist du sicher, dass du vom Purity Rudel bist?“

Ich bleibe zusammengekauert auf dem Boden liegen und lecke meine Wunden.

„Was du verstehen musst“, sagt er mir geduldig, „ist, dass ich ein Alpha bin und du mein Spielzeug bist. Ich bin nicht deins.“

Legt er gerade Grundregeln fest? Werde ich gewarnt, so etwas nicht noch einmal zu versuchen?

Wenn ich ihm nicht völlig ausgeliefert wäre, würde ich jetzt einen weiteren Angriff auf ihn wagen, um ihm zu zeigen, was ich davon halte.

Wenigstens habe ich noch eine Stimme, um mich zu widersetzen.

„Ich werde nicht dein Sklave sein“, knurre ich.

Er lacht.

Kaden lacht… Ich bin in der Gegenwart des tödlichsten Alphas der Welt, und er lacht.

Er hat noch nie jemanden verschont, warum sollte er also gerade mir gegenüber Gnade walten lassen?

„Dein Schicksal wird ein wenig interessanter sein als das eines Sklaven“, murmelt er.

Er kommt wieder zu mir rüber und hält mir seine Hand hin.

Ich will sie nicht nehmen, aber ich weiß, dass er mir sonst etwas Schlimmes antun könnte.

Ich lasse zu, dass er mich auf die Beine zieht.

Er ist über einen Kopf größer als ich, und trotzdem kann ich nicht unter seine Kapuze sehen.

Alles, was ich sehe, ist Schatten; eine Dunkelheit, unter der ich nur allzu gerne eine Flamme entzünden würde

„Ich möchte dir jemand Besonderen vorstellen“, sagt er.

Er klatscht in die Hände, und ich weiche zurück, als sich auf der anderen Seite des Raumes eine Tür öffnet.

Wenn ich in der Dunkelheit in die andere Richtung gegangen wäre, hätte ich sie vielleicht gefunden und hätte fliehen können. Was auch immer auf der anderen Seite von ihrist, es kann nur besser sein als das hier.

Ein jünger aussehender Mann stolziert angeberisch herein.

Er hat Dutzende von Narben und Kratzern auf seinen nackten Armen und einige in seinem Gesicht.

Dem Muster und der Anzahl der Krallen nach zu urteilen mussten diese Wunden von einem anderen Wolf stammen, daran bestand kein Zweifel.

Alles an ihm weist eindeutig darauf hin, dass er ein weiteres Mitglied des Vengeance Rudels ist.

Ich erkenne an dem bösen Blick in seinen dunklen Augen, dass ich von ihm keine Hilfe oder Sympathie erwarten kann.

Er sieht aus, als sei er geschlagen worden oder aus großer Höhe gefallen. Er humpelt sogar ein wenig.

„Mara, ich würde dir gerne meinen Bruder vorstellen. Kace.“

 

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Autorin: Cassandra Rock

Ewige Dämmerung

Nach einer zufälligen Begegnung mit einer bezaubernden Frau und einem Mann mit wölfischem Aussehen findet sich Lea im Zentrum der geheimen und verborgenen Welt der Unsterblichen wieder – voller Werwölfe, Vampire und Hexen. Wird sie mit Hilfe ihres gutaussehenden Werwolf-Freundes lernen, sich in dieser neuen Welt zurechtzufinden? Oder wird sie dem dunklen, verführerischen Charme der schönen Königin verfallen …

Altersfreigabe: 18+

Wiedersehen mit meinem Entführer

Von der Autorin von ~The Bad Boy Wants Me~.

Talia ist erst siebzehn Jahre alt, als sie von Mafiaboss Axel entführt wird. Sie schafft es zu entkommen, aber nicht, bevor sie entdeckt hat, wie grausam das Leben sein kann. Um sich zu schützen, läuft sie weit weg und ändert ihre Identität. Innerhalb weniger Jahre ist sie eine starke Geschäftsfrau, die nicht vorhat, zurückzuschauen. Doch dann passiert etwas, das sie dazu zwingt, einen Deal mit dem Teufel einzugehen, der sie entführt hat … Und jetzt, wo er sie gefunden hat, wird er sie nicht mehr entkommen lassen!^

Altersfreigabe: 18+

Auf der Jagd nach Kiarra

Kiarra rennt immer vor ihren Problemen, ihren Gefühlen und sich selbst davon. Dann läuft sie direkt in die Arme des mysteriösen und sexy Aidan Gold. Kiarra ist sich nicht sicher, ob sie Aidan den Kopf abreißen oder sich von ihm die Kleider vom Leib reißen lassen möchte. So oder so, Kiarra erfährt bald, dass Aidan ein großes, böses Geheimnis hat, und nun sind die Krallen ausgefahren.

Altersfreigabe: 18+

Die Millennium Wölfe

Sienna ist eine 19-jährige Werwölfin mit einem Geheimnis: Sie ist noch Jungfrau. Die einzige Jungfrau im Rudel. Und sie ist fest entschlossen, auch die diesjährige Hitze zu überstehen, ohne ihren animalischen Trieben zu erliegen – aber als sie Aidan, den Alpha, trifft, muss sie um ihre Selbstbeherrschung kämpfen.

Altersfreigabe: 18+

Du Gehörst Mir

Anika Mason ist nicht gerade der hellste Sonnenstrahl… Aber trotzdem fühlen sich Menschen zu ihr hingezogen. Und dazu gehören auch zwei sehr attraktive Jungs, um deren Aufmerksamkeit Anika nie gebeten hat. Und als ein mysteriöser, unbekannter Verehrer beginnt, Anika beunruhigende Nachrichten zu schicken, fragt sie sich, wer noch um ihr Herz buhlen könnte. Er wird vor nichts Halt machen, bis Anika ihm gehört…

Age Rating: 16+