Alle Blicke Auf Uns

Laney hat auf der Hochzeit ihrer Schwester Sex mit Ace Flanagan, dem berühmtesten Rockstar der Welt, und rechnet nicht damit, ihn jemals wiederzusehen. Aber als Laney entdeckt, dass sie schwanger ist, ändert sich ihr Leben und das von Ace für immer …

Altersfreigabe: 18+

 

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Untergattungen:

Rock Stars, Contemporary, Later in Life

 

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Chapter 1

Laney
Addie, ich brauche Hilfe
Laney
Da ist überall Blut
Addie
?!??!?!
Addie
Wovon redest du bitte?
Laney
Was, wenn es wegen des Babys ist
Laney
Dafür ist es noch zu früh
Laney
Ich flippe aus
Addie
Es wird alles gut, Schwesterherz!
Addie
Ich rufe gerade einen Krankenwagen.
Laney
Ich sehe alles verschwommen
Addie
Laney, bleib ruhig.
Addie
Ruf Ace an.
Addie
Er muss es wissen.
Laney
NEIN
Laney
Ich rufe jeden an, abgesehen von Ace
Addie
Laney.
Addie
Er ist der Vater.
Laney
Ich glaube, ich werde ohnmächtig
Addie
Laney!
Addie
Laney?!?!
Addie
Laney!!!! Antworte mir!!!!

Obwohl ich mich in den letzten sechs Monaten immer wieder auf diesen Moment vorbereitet habe, ist jetzt alles anders gekommen.

Anstatt in meinem Fruchtwasser liege ich nun in einer Lache meines eigenen Blutes auf einer knarrenden Treppe.

Anstatt neun Monate sind nur siebeneinhalb vergangen.

Anstatt den Vater meines Kindes an meiner Seite zu haben, bin ich komplett allein.

Ich habe Angst. Schwarze Punkte vernebeln mir die Sicht. Ich weiß nicht, ob es das Blut ist oder etwas anderes, aber ich spüre, wie ich langsam bewusstlos werde.

Ich kann nicht glauben, dass es so weit gekommen ist. Was, wenn mein Baby es nicht schafft? Was, wenn unser Baby es nicht schafft?

Ich denke an Ace, ich erinnere mich daran, wie wir uns kennengelernt haben, ich denke daran, wie wir uns geliebt haben und im Gegenzug diese unausweichliche Zukunft herbeigeführt haben. Und während meine Augen in meinen Kopf zurückrollen denke ich …

Würde es Ace überhaupt etwas ausmachen, wenn wir das Babyverlieren würden?

Warum sollte sich der größte Rockstar der Welt überhaupt für ein Baby interessieren?

Wo bist du, Ace Flanagan, Vater meines Kindes?

Wo steckst du nur?

***

LANEY

SIEBEN MONATE ZUVOR

So sieht also die Hochzeit eines Rockstars und eines Supermodels aus.

Ich wandere einen kleinen Pfad hinauf und folge fünfzig Gästen zu einem privaten Empfang in den kalifornischen Bergen. Selbst im Oktober ist es hier noch brütend heiß. Viel zu heiß für ein Mädchen aus Chicago wie mich.

Ich fürchte, ich werde das Brautjungfernkleid durchschwitzen. Aber immerhin geht es hier um Addie, meine Zwillingsschwester. Für sie würde ich alles tun.

Als wir endlich die Lichtung erreichen, bleibt mir der Mund vor Ehrfurcht offen stehen. Leuchtende Lampions hängen von den hoch aufragenden Redwoods um uns herum und lassen die Bäume in einem rosafarbenen Licht erstrahlen. Ein mit Hunderten von Blumen geschmückter Altar wartet am Ende eines mit Elfenbein verkleideten Ganges.

Das hier ist wirklich der Inbegriff einer Märchenhochzeit.

Als Addie mir sagte, dass die Hochzeit privat sein würde, war mir nicht klar, dass sie so privat meinte. Ich vermute, dass das der Preis dafür ist, berühmt zu sein.

Dann sehe ich Melody, Addies persönliche Assistentin, beste Freundin und Brautjungfer.

„Alles sieht ganz wunderbar aus, Melody!“

„Danke, Laney“, sagt sie und grinst nervös. „Ich hoffe nur, dass Addie zufrieden ist. Eigentlich solltest du ja die Rede halten, nicht ich.“

Ich zucke verschämt mit den Schultern. Ehrlich gesagt bin ich mehr als dankbar, dass Melody diese Verantwortung übernimmt. Ich habe immer unter Lampenfieber gelitten. Habe das Rampenlicht gescheut. Diese Art von Aufmerksamkeit?

Das ist einfach nichts für mich.

Was irgendwie lustig ist, wenn man bedenkt, dass das Gesicht meiner Schwester rund um die Uhr in Zeitschriften, Internet-Klatschblogs und Boulevard Nachrichten zu sehen ist. Sie war schon berühmt, bevor sie sich mit Eric Flanagan, dem Leadsänger von Vagabond, Amerikas größter Rockband, verlobt hat. Aber jetzt?

Die beiden können nirgendwo mehr hingehen, ohne dass jemand ein Foto von ihnen schießt.

Deshalb feiern sie ihre Hochzeit hier, mitten im Wald, mit nur fünfzig Gästen. Doch selbst diese Art von Promi-Hochzeit, mit Filmstars und Sängern und Influencern links und rechts, ist, für eine introvertierte Künstlerin wie mich, zu viel.

Während ich mich in die erste Reihe setze, träume ich von meinem Atelier in Chicago und den Gemälden, die ich unbedingt noch fertigstellen möchte. Dann höre ich zum ersten Mal seine Stimme neben mir. Er hat einen starken Brooklyner Akzent.

„Darf ich mich hierher setzen?“

Ich drehe mich um und sehe einen dunkelhaarigen, muskulösen, umwerfend schönen Mann mit einem leicht rötlichen Bart und Augen, die so tief und blau sind, dass man das Gefühl bekommt, in ihnen ertrinken zu können.

Irgendwie kommen mir seine Stimme und sein Gesicht bekannt vor. Aber woher? Ich bin mir nicht sicher.

„Ja klar“, sage ich und merke, dass ich ihn anstarre.

Er setzt sich in seinem schwarzen Maßanzug neben mich, und ich kann nicht anders, als seinen Körper zu bewundern. Er ist groß, durchtrainiert und genau die Art von Mann, die alles bekommt, was sie will, das merke ich sofort.

„Bist du wegen der Braut oder des Bräutigams hier?“, fragt er.

Ich schaue in seine Augen und sehe, wie sie mich mustern. Er lässt seinen Blick von meinem kurzen, schwarzen Spitzenkleid über meine nackten Beine bis zu meinen rosa Wildlederstiefeln wandern.

„Na ja“, sage ich, „Addie und ich stehen uns sehr nahe.“

„Wie nahe?“

„So nahe, dass wir uns sogar eine Gebärmutter geteilt haben … Wir sind Zwillinge.“

Er sieht überrascht aus, also spreche ich weiter. „Wir sind zweieiige Zwillinge.“

Viele Leute sehen uns so an, wenn Addie und ich sagen, dass wir Zwillinge sind. Mit ihren braunen Haaren, grünen Augen und ihrem großen Supermodel-Körper und meinen erdbeerblonden Haaren, grauen Augen und meinem kurvigen Sanduhr-Körper könnten wir nicht unterschiedlicher sein.

Jetzt hat mich der gutaussehende Fremde neben mir neugierig gemacht. Woher kennt er die Braut oder den Bräutigam?

„Dann bist du sicher ein Freund von Eric, stimmts?“, frage ich.

„Du machst Witze, oder?“, antwortet er verblüfft.

„Wie bitte?“

„Ich bin mit Eric in Vagabond“, erklärt er und grinst. „Ich spiele die Leadgitarre und singe meistens Background, manchmal auch die Hauptstimme.“

Daher kannte ich ihn also. Natürlich. Ich musste zugeben, dass ich nicht wirklich mit der Zeit ging. Ich sah kaum fern, hörte so gut wie nie Radio und nutzte mein iPhone ausschließlich zum Telefonieren und Fotografieren, deswegen hatte ich ihn nicht erkannt.

Verlegen werde ich rot. „Tut mir leid. Jetzt hältst du mich sicher für eine Vollidiotin.“

„Ganz und gar nicht“, sagt er. „Eigentlich ist es sogar ziemlich erfrischend jemanden kennenzulernen wie früher.“

„Also, bist du …“

„Ace Flanagan, Erics Cousin.“

Wir schütteln uns die Hände, und an seinen schwieligen Fingerspitzen erkenne ich, wie sehr er sich seinem Handwerk verschrieben hat. Ich frage mich, was er mit diesen Händen sonst noch alles anstellen kann.

„Und du heißt …?“

„Oh, ich bin Laney“, sage ich und fühle mich plötzlich unsicher. „Laney Michaels.“

„Laney Michaels“, sagt er langsam. „Du hast einen sehr schönen Namen.“

Er flirtet. So viel ist klar. Aber aus irgendeinem Grund, den ich nicht wirklich verstehe, stört es mich nicht. Ich weiß, ich sollte vorsichtig sein. Rockstars haben nicht umsonst einen bestimmten Ruf. Und trotzdem …

„Du weißt jetzt also was ich mache“, sagt er. „Was machst du, Laney?“

„Ich bin Künstlerin.“

„Kenne ich irgendetwas von dir?“

Ich schüttle den Kopf. „Wahrscheinlich nicht. Ich mache eine Menge Wandmalereien für Schulen und andere Gebäude in der Gegend, in der ich wohne.“

Irgendetwas an dieser Antwort scheint seine Augen zum Leuchten zu bringen. Es ist schwer, zu lange in sie zu starren. Es ist fast so, als ob man in die Sonne starrt.

Gerade in dem Moment, als die Glocken läuten, wende ich meinen Blick ab und wir drehen uns um, um Eric, den Bräutigam, zum Altar schreiten zu sehen.

„Jetzt geht's los“, sagt Ace.

Ich atme tief durch und bin dankbar, dass die Hochzeit unser Gespräch unterbrochen hat. So gern ich mich auch mit Ace unterhalte, die Art, wie er sich gibt und sein Ruhm schüchtern mich ein.

Und ich bin nicht hier, um mich einschüchtern zu lassen. Ich bin wegen meiner Schwester hier. Ich bin hier, um sie als Einzige aus ihrer Familie am heutigen Tag, an dem sie die Liebe ihres Lebens heiratet und eine neue, eigene Familie gründet, zu unterstützen.

Als Eric zum Traualtar schreitet, stelle ich fest, dass er selbst im Smoking aussieht wie ein Rockstar. Sein blondes Haar ist zurückgekämmt und seine braunen Augen funkeln verschmitzt. Er zwinkert mir im Vorbeigehen zu, und ich frage mich, wie es sein kann, dass ich seinen Cousin Ace vorher noch nie getroffen habe.

Dann sehe ich meine Schwester zum Altar schreiten, und mein Herz fühlt sich an, als würde es zerspringen, so sehr freue ich mich für sie. Addie trägt ein weißes Designerkleid, einer Mischung aus Retro und Schick, und hat noch nie so schön ausgesehen. Das Lächeln in ihrem Gesicht zeugt von purem Glück.

Michael, unser Sozialarbeiter aus Kindertagen, hat sich bei ihr untergehakt und führt sie zum Altar. Unsere schwierige Kindheit, in der wir von einer Pflegefamilie in die Nächste mussten, nachdem unsere Mutter uns mit nichts als einem Zettel vor der Feuerwache zurückgelassen hatte, fühlt sich jetzt so weit weg an.

Wer weiß, ob wir heute überhaupt hier wären, wenn Michael und seine Freundlichkeit nicht gewesen wären?

Als Addie dann endlich Erics Hand nimmt, beginnt die Zeremonie.

Es fühlt sich an, als würde sie in Windeseile vergehen. Bevor ich weiß, was passiert, beugt sie sich vor, um Eric zu küssen. Jetzt sind sie Mann und Frau, und dann ist es vorbei, einfach so.

Ich kann es nicht fassen.

„Verdammt, die beiden sind wunderschön“, höre ich die Stimme mit Brooklyner Akzent zu meiner Linken murmeln.

Ich drehe mich um und sehe Ace Flanagan an. Zu meiner Überraschung hat der Mann Tränen in den Augen. Ein Rockstar, der auf einer Hochzeit weint? Ich hätte nie gedacht, dass ich diesen Tag je erleben würde.

Ich reiche ihm ein Taschentuch aus meiner Handtasche, und er lacht und schüttelt den Kopf.

„Ich muss lächerlich aussehen.“

„Absolut nicht“, sage ich. „Wie du schon sagtest. Es ist erfrischend.“

„Einen erwachsenen Mann weinen zu sehen?“

„Jemanden zu sehen, der keine Angst hat, in der Öffentlichkeit Gefühle zu zeigen.“

„Damit verdiene ich mein Geld, Laney“, sagt er. „Das ist es, was wir beide tun. Wir sind Künstler.“

„Ja, vermutlich hast du Recht.“

Ich drehe mich um und sehe Eric und Addie, die sich aneinander festhalten und grinsen, als gäbe es niemanden auf der Welt außer ihnen. Er wirbelt sie herum, und ich spüre, wie mein Herz flattert.

Ich frage mich, ob es jemals einen Mann geben wird, der mich so ansieht, wie Eric Addie.

In diesem Moment bemerke ich, dass Ace Flanagan mich immer noch anstarrt.

Ich drehe mich um und begegne seinem Blick. In dem Moment, als ich in die blauen Augen eines der größten Rockstars der Welt starre, wird mir klar, dass sich mein Leben für immer verändern wird.

Ich weiß nicht warum, aber mein Instinkt sagt mir, dass Eric und Addie am Ende dieser Hochzeit nicht die Einzigen sein werden, die sich lieben.

Ace Flanagan, denke ich. Fühlst du dasselbe?

 

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Chapter 2

Eric
Ich sehe dich, Cousin
Eric
Sei bloß vorsichtig mit Laney
Ace
Schreibst du mir ernsthaft auf deiner eigenen Hochzeit Nachrichten?
Eric
Addie hat mir gesagt, dass ich dir schreiben soll
Eric
Und sie ist jetzt meine Ehefrau, also …
Ace
Ihr seid also gerade erst verheiratet und du hast schon die Hosen voll
Ace
Verdammt
Eric
Aber ich meine es ernst. Laney gehört jetzt zur Familie
Eric
Du kannst bei ihr nicht dein übliches Ding abziehen
Ace
Sag Addie, ich werde mich benehmen
Ace
Versprich es
Eric
Du kannst dich auf mich verlassen r
ACE

Braut und Bräutigam haben mich also im Blick. Klar, ich bin hier, um ihre Hochzeit zu feiern, aber wer sagt, dass ich nicht auch meine Zeit hier genießen kann? Alles, was ich bisher getan habe, war, meinen Sitzplatz auf der Feier zu tauschen, damit ich neben Addies Schwester sitzen kann – was ist daran bitte so schlimm?

Immerhin ist Laney eine erwachsene Frau, die auf sich selbst aufpassen kann. Laney Michaels. Allein der Klang ihres Namens lässt mir das Wasser im Mund zusammenlaufen.

Sie ist genau mein Typ. Eine Künstlerin, intelligent, und verdammt sexy. Die Tatsache, dass sie ein wenig schüchtern ist, fasziniert mich nur noch mehr.

Ich weiß, dass ich Addie versprochen habe, die Finger von ihrer Schwester zu lassen, aber bis jetzt habe ich noch kein Versprechen gebrochen.

Ich bin einfach nur freundlich.

Und wenn Laney beschließt, auf mich zuzukommen … na ja, das ist eine ganz andere Geschichte.

Sie setzt sich mit einem stark aussehenden Getränk in der Hand neben mich – Bourbon, so wie es aussieht – und ich hebe beeindruckt eine Augenbraue. „Du hast einen guten Geschmack“, sage ich und nicke.

Sie zuckt nur mit den Schultern. „Ich hasse süße Getränke.“

„Da sind wir schon zwei.“

Ich hebe mein Glas – in meinem ist Gin – und wir stoßen an, trinken beide einen Schluck, während wir uns immer noch in die Augen sehen.

„Was sagt ein Rockstar wie du von einer langweiligen Party wie dieser?“, fragt sie.

Ich schaue mich um. Die Band spielt Sinatra. Die Leute schunkeln auf der Tanzfläche. Es ist eben eine ganz typische Hochzeit und, da hat Laney recht, nicht mein Ding. Aber im Moment macht es mir nichts aus.

„Wir feiern nicht wirklich die ganze Zeit“, sage ich. „Die Leute denken, dass wir nur auf Tournee sind. Aber es ist eine Menge körperliche, zermürbende Arbeit.“

„Natürlich, du armer Kerl“, stichelt sie, und ich muss lachen.

„Was ist mit dir, Laney?“

„Oh, ich gehe nicht besonders oft aus. Ich ziehe es vor, zu malen.“

„Und wie findest du Zeit für Verabredungen?“

Sie errötet und trinkt noch einen Schluck. Ich spüre, dass es mir jetzt schon schwerfällt, mein Versprechen an Addie zu halten. Also trete ich auf die Bremse.

„Tut mir leid“, sage ich und schüttle den Kopf. „Manchmal kann ich einfach nicht anders.“

„Als zu Flirten?“

Ich halte inne und mustere Laney von oben bis unten. Das ist ziemlich direkt, besonders für eine introvertierte Frau wie sie. Tatsächlich scheint sie von ihrer eigenen Direktheit genauso überrascht zu sein.

„Ist es das, was ich tue?“, frage ich.

„Ich weiß es nicht“, gibt sie zu. „Aber ich würde es dir nicht übel nehmen, wenn es so wäre.“

Das ist vermutlich die mutigste Einladung, die ich bei diesem Mädchen bekommen kann. Ich rücke ein wenig näher an sie heran und spüre, wie sich ihr Körper als Reaktion darauf versteift.

„Wenn du es mir also nicht übel nimmst“, antworte ich leise, „warum beantwortest du nicht meine Frage? Wie findest du die Zeit für Verabredungen?“

„Gar nicht“, sagt sie. „Jedenfalls nicht oft.“

„Weil du keine Lust hast …“

„Nein“, unterbricht sie mich. „Weil ich noch nicht die richtige Person gefunden habe.“

Und jetzt, wo ihre Augen meine treffen, verstehe ich, was sie meint. Nur weil sie schüchtern ist, ist sie nicht prüde. Und diese Augen schreien förmlich danach, genommen zu werden.

„Was ist mit dir?“, fragt sie. „Hast du viele feste Freundinnen?“

Wieder bin ich überrascht, wie wenig Laney über mich weiß. Nein, ich habe keine festen Freundinnen. Ich habe „Freunde“, die zufällig Frauen sind und mit denen ich gelegentlich ein wenig Spaß habe. Und sie mit mir.

Man sollte meinen, Laney würde das wissen. Die Medien veröffentlichen ständig Fotos von jeder Frau, mit der ich mich in der Öffentlichkeit blicken lasse. Vor allem jetzt, wo Vagabond in ausverkauften Stadien auf der ganzen Welt spielt.

Ein Mädchen, das davon noch nichts mitbekommen hat, ist selten. Vielleicht ist sogar einzigartig.

„Ich habe im Moment keine Freundin“, antworte ich und beobachte sie aufmerksam.

Laney beißt sich auf die Lippe, und, verdammt, ich spüre, wie ich, allein durch die Andeutung dieses Bisses, hart werde. Oh mein Gott, ich stecke wirklich in Schwierigkeiten.

„Willst du vielleicht …?“, beginne ich und brauche nicht zu Ende zu reden, weil Laney sofort meine Hand ergreift und wir so schnell wie möglich die Party verlassen.

Hass mich bitte nicht, Addie, denke ich. Aber was soll ich dagegen schon tun?

Addie
Laney
Addie
Wo bist du?
Addie
Ich hoffe du bist nicht da, wo ich denke, dass du bist
LANEY

Ich hatte geahnt, dass es so kommen würde. Von der ersten Sekunde an, in der ich Ace Flanagan gesehen habe, wusste ich, dass er nicht nur irgendein Typ ist.

Jetzt, während er mich gegen die Hoteltür drückt und ich in seine wilden, blauen Augen sehe, weiß ich ganz genau, was ihn zu einem Rockstar macht. Der Mann ist wie ein Magnet.

Und, verdammt, er weiß, wie man ein Mädchen in Atem hält. Er reizt mich immer wieder mit seinen Lippen, küsst mich überall, nur nicht auf den Mund. Schließlich packe ich ihn am Hals.

„Küss mich endlich“, verlange ich.

Und zum Glück tut Ace es dieses Mal.

ACE

Nichts auf der Welt hat sich jemals so gut angefühlt wie Laneys Lippen auf meinen. Während ich sie sanft küsse, schaue ich in diese grauen, tiefen Augen und weiß, dass ich eine Million Lieder über sie schreiben könnte, die ihr jedoch trotzdem nicht gerecht werden würden.

Während ich sie küsse, fummel ich an dem Hotelschlüssel herum, schiebe ihn hinein, öffne die Tür und schiebe unsere beiden Körper hinein. Als sie mich gegen die Wand drückt stelle ich fest, dass sie eine aktivere Partnerin ist, als ich es mir bei ihrem schüchternen Auftreten hätte vorstellen können.

Dann küsst sie mich leidenschaftlich, hält sich an meinen Armen fest und stöhnt leise, während sie sich an mich presst und überall dort reibt und streichelt, wo ein Mann berührt werden möchte.

Als ich sie hochhebe und auf mein Kingsize-Bett werfe, schreit Laney überrascht auf.

LANEY

Als ich auf dem Bett lande, verschwindet jeglicher Gedanke in meinem Kopf, und alles, woran ich jetzt noch denken kann, ist dieser Moment, hier und jetzt.

Ich brauche ihn.

Ich will ihn.

Jetzt.

„Zieh dein Hemd aus“, befehle ich ihm.

Ace, der mir offensichtlich gefallen will, knöpft sein Hemd auf. Langsam. Zu langsam. Ich setze mich auf, um ihm zu helfen, und beeile mich damit, alle Knöpfe zu öffnen, um mich als nächstes mit seinem Gürtel zu beschäftigen. Ich bin ein wenig nervös, und er kann es spüren.

„Jetzt bist du dran“, sagt er mit einem tiefen, rauen Atemzug. „Zieh das verdammte Kleid aus, bevor ich es dir vom Leib reiße.“

Ich mag diesen Tonfall und lächle verschmitzt. Ich knie mich hin und ziehe langsam und verführerisch mein schwarzes Kleid hoch. Dann hilft er mir, es ganz auszuziehen.

ACE

Jetzt trägt sie nur noch ihre schwarzen Dessous. Ihr perfekter kurviger Körper ist wunderschön. Ich kann es kaum erwarten, jeden Zentimeter davon zu berühren.

Ich ziehe meine Hose aus, so dass ich nur noch meine Boxershorts trage. Als ich Laney küsse, ist es dieses Mal intensiver als bei den vorherigen Küssen. Ich habe nur ein paar Stunden mit diesem Mädchen, und ich habe vor, jeden einzelnen Moment davon zu nutzen.

Ich lege sie auf das Bett und drücke meinen Ständer gegen sie. Sie schiebt ihre Hüften nach vorne und ich kann die Hitze zwischen ihren Beinen spüren. Dann spüre ich, wie sich ihre Hand um mich legt, erst über meine Boxershorts, dann darunter, und ich stöhne in Ekstase.

Ich kann es kaum noch aushalten. Meine Lippen wandern von ihrer Wange über ihren Kiefer zu ihrem Hals und immer tiefer. Ich ziehe ihren schwarzen Tanga aus und werfe ihn beiseite, ohne hinzusehen wohin.

Ich will sie schmecken. Jeden Zentimeter von ihr.

LANEY

Seine Zunge wandert über meinen Körper und reizt mich genau dort, wo es sich gut anfühlt. Ich werfe meinen Kopf zurück, klammere mich ins Bettlaken und stöhne unkontrolliert. Meine Beine ziehen seinen Kopf immer näher zu mir und drücken ihn tiefer in mich hinein.

Wie macht er das …?

Er wird mich noch dazu bringen …

Ich halte es nicht länger …

Als ich zum Höhepunkt komme, kann ich kaum atmen, so gut ist es. Und es ist nur mein Erster in dieser Nacht, denn jetzt klettert Ace wieder hoch, zieht seine Boxershorts herunter und ist kurz davor in mich …

ACE

Ich dringe in sie ein, und sie ist so eng, dass ich kaum ganz hineinpasse. Oh Gott, ich hatte noch nie eine Frau, die so eng war wie sie.

Während ich in sie eindringe, beobachte ich ihr Gesicht. Zunächst bin ich noch langsam und ganz sanft. Ihre Augen sind fest geschlossen … ihr Mund leicht geöffnet … sie stöhnt leise.

Ich reibe und küsse ihre erigierten Brustwarzen, während ich mich weiter in sie hineinschiebe. Ich kann ihre Hände auf meinem Rücken spüren und, wie ihre Nägel mich kratzen. Aber das ist mir egal. Ich habe meine Spuren auf ihr hinterlassen, jetzt soll sie ihre mir hinterlassen.

„Härter“, flüstert sie, und ihr Wunsch ist mir Befehl.

LANEY

Jetzt stößt er so hart in mich hinein, dass ich das Gefühl habe, mein ganzer Körper würde explodieren, es ist eine wunderschöne Folter. Pure Ekstase. Das ist alles, was ich je wollte. Und als wir beide in genau der gleichen Sekunde kommen, sehe ich ihm in die Augen und weiß es.

Dies ist keine normale Nacht, weder für ihn noch für mich. Das hier ist anders. Wir schreien beide vor Lust und verlieren jegliche Kontrolle.

Ich habe keine Ahnung, wie wir danach jemals wieder in ein normales Leben zurückkehren sollen. In diesem Moment sind wir eins geworden, und es gibt kein Zurück mehr.

ACE

Das ist nicht nur ein weiterer One-Night-Stand, oder?

Erst als ich mich schließlich von Laney herunterrolle, wir beide schwer atmend, lachend und immer noch in völliger Ekstase, merke ich, natürlich viel zu spät, dass ich kein Kondom getragen habe.

Nicht, dass ich mir Sorgen machen würde. Laney scheint mir nicht die Art von Mädchen zu sein, um die ich mir Sorgen machen müsste. Und ich gehe davon aus, dass sie es mir gesagt hätte, wenn sie nicht die Pille nehmen oder anders verhüten würde, oder?

Egal. Im Moment ist das alles unwichtig. Wichtig ist nur, dass Laney Michaels diesem Rockstar gerade den besten Sex seines Lebens beschert hat. Ich kann es kaum erwarten, morgen früh neben ihr aufzuwachen.

Verdammt, vielleicht haben wir dann sogar Zeit für eine zweite Runde.

Mit diesem glücklichen Gedanken im Kopf spüre ich, wie sich meine Augenlider langsam senken … sich schließen … und ich in den friedlichsten Schlaf falle, den man sich vorstellen kann.

***

Als ich am Morgen aufwache, ist Laney verschwunden.

 

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